Was Verbraucher bei Finanz-Start-ups kritisch sehen

In den letzten Jahren sprossen die sogenannten FinTechs wie Pilze aus dem Boden. Sie bieten
beispielsweise Versicherungen oder Bankdienstleistungen, meistens per App. Wie eine aktuelle
YouGov-Umfrage zeigt, stehen die Bundesbürger den Angeboten grundsätzlich positiver gegenüber
als noch 2016.

Zugleich halten 60 Prozent die FinTechs aber für zu intransparent und wenig reguliert. Dadurch
werde der Markt für Finanzdienstleistungen noch unübersichtlicher. Rund die Hälfte hat überdies
Datenschutzbedenken.

Dass nicht alle durchstartenden Unternehmen ihren eigenen Ansprüchen gerecht werden, zeigte vor
einigen Monaten das Beispiel der „Smartphone-Bank“ N26. Das mit einer schicken App aufwartende
Finanzinstitut sah sich massiver Kundenkritik ausgesetzt, da gehäuft Konten per Phishing gekapert
und leer geräumt wurden. Die Kunden erfuhren davon über Wochen nichts, da kein Bankmitarbeiter
erreichbar war und sie keinen Zugriff auf ihre Kontodaten hatten. N26 entschuldigte sich später für
die Versäumnisse und kündigte an, den Kundensupport aufzustocken.